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Der Chipmangel trifft die Autoindustrie sehr hart. Die geplanten Neueinführungen müssen auf das Jahr 2022 verschoben werden. Noch viel schlimmer ist, dass etliche Produktionsstätten von verschiedenen Herstellern schließen müssen.
Diese Krise bei den Halbleitern hat eine sehr große Auswirkung auf die weltweite Autoindustrie. Der Markt hinter der Autoindustrie kommt sprichwörtlich gesehen „ins Rudern“.

Nach Angaben führender Unternehmensberater aus den USA werden in etwa zehn bis elf Millionen Fahrzeuge allein im laufenden Jahr 2021 nicht mehr gebaut werden können. Das ist aber noch nicht alles, hinter diesem Ausfall kommen auch nicht die damit verbundenen Gewinne. Das Fehlen von Einnahmen wird mit gut 179 Milliarden Euro beziffert. Welch ein herber Schlag, verursacht durch von der Größe her gesehen ein kleines Bauteil. Aber mit großer Wirkung!

Stillstand haben nicht nur die Opelraner!

Im Oktober 2021 sollte der neue Opel Grandland vom Band rollen. Doch die Produktionsbänder stehen stillt. Es war sicher kein leichter Beschluss, den die Konzernmutter Stellantis fällen musste, um das Werk in Eisenach bis zum Jahresende zu schließen. Die eingeleitete Krise, die durch Covid-19-Pandemie begonnen hat und nun durch den Mangel an Halbleitern noch weiter verstärkt wird, hat die globale Autoindustrie mächtig getroffen. Doch Aufgeben ist keine Option. So verfolgt Opel das Ziel, den Grandland im Februar 2022 wieder in die Produktion aufzunehmen und dann diesen SUV nun endlich den Kunden zu übergeben.
Doch Opel steht damit nicht allein auf weiter Flur. Ein ähnliches Schicksal beeinträchtigt auch den Bau des neuen Elektro-SUV Nissan Ariya. Ungewiss bleibt hier auch für den Japaner, ob im Jahr 2021 überhaupt eine Auslieferung dieser Marke stattfinden kann. Sicher muss man sich in Europa damit abfinden, dass der Ariya bestimmt erst 2022 auf die europäischen Straßen kommen wird.

Die Produktion wird auch bei Audi, Daimler, GM und Ford angehalten!

In Ingolstadt bei Audi ist die Lage auch keine bessere, vielleicht auch schlechter. Bei den Modellen A3, A4/A5 und Q2 liegen die Linien der Produktion vollständig still. Auf ein Minimum wurde die Produktion für den A6/A7 reduziert. Beim E-tron GT und dem R8 soll es nach Aussagen der Automobilwoche weniger Einschränkungen geben. Auch das Autowerk in Düsseldorf von Daimler hat Schwierigkeiten alle nötigen Computerteile für die Autos zu bekommen.


Von Juni bis Ende September wurden bei Mercedes 30,2 Prozent weniger Gefährte ausgeliefert wie im Vergleichszeitraum von 2020. Beim Stuttgarter, werden hohe Anstrengungen unternommen um die auftragsstarken Fahrzeuge wie beispielsweise die elektrischen EQ-Modelle bzw. die S-Klasse zu bevorzugen. Die kleinen Auto-Marken wie der Smart werden weiter nach hinten gestellt und die Halbleiter werden nicht eingebaut. Das verursacht ohne Weiteres sehr lange Wartezeiten. Nach Aussagen von Mercedes müssen Kunden auf neue Modelle bis zu ein Jahr einplanen.

moderne Autos sind auf viele Elektronikteile angewiesen


Durch die Chip-Krise ist nicht nur die Automobilindustrie betroffen. Diese Krise hat sich auf weitere Teile der Welt erstreckt. Für zwei Wochen musste auch GM seine Produktion in acht seiner Werke ruhen lassen. Darunter haben die Cadillac-Modelle zu leiden, die aus dieser Tatsache heraus, vorübergehend ohne den Autopiloten „Super-Cruise“ versehen werden.
Beim Autobauer Ford hat es gerade seine ertragsreiche Pick-up-Fertigung getroffen, die gestoppt werden musste. Bei den Modellen F-150 und dem Transporter Transit stehen die Produktionsbänder still.

Krisenlösung, viele Autos werden unfertig gebaut!

Große Anstrengungen werden in den Konzernen Daimler und auch bei Volkswagen unternommen, um die Produktion anders zu gestalten. Es wird nach Prioritäten produziert. Da bedeutet, es wird eine Produktion in Angriff genommen, die unfertige Autos herstellt. Die Option liegt hierbei auf eine spätere Ergänzung bzw. Nachrüstung. Das kann aber erst geschehen, wenn die erforderlichen Halbleiter und gewisse Bauteile wieder zur Verfügung stehen. Das hat Folgen auch bei VW. So wird beispielsweise der VW Nivus gegenwärtig ohne Infotainment-System ausgeliefert. Zum Bedauern aller befindet sich im Cockpit anstelle des Touchscreens leider nur eine Abdeckung aus Plastik. Angestrebt wird, so nach Aussagen von VW, dass diese Technik zeitnah nachgerüstet wird.

Bisher keine Erhöhung der Fahrzeugpreise

Die weltweite starke Nachfrage nach den Elektroteilen hat nicht nur die Autoindustrie getroffen. Ausgelöst wurde dieser Bedarf durch die Corona-Pandemie. Ein Grund liegt als ein Beispiel in dem plötzlich verstärkten Einsatz von Homeoffice. Hierdurch kam es zu erhöhten Nachfrage nach elektronischen Geräten. Solche Geräte wie Laptops, Handys und Tablets funktionieren nur mit Chips. Das gilt auch für moderne Touchscreen, die digitalen Auto Cockpit Bildschirme und viele weitere elektronische in den Autos. Bisher hat dieser anhaltende Mangel an diesen technischen Spezial Teilen noch zu keinem Preisanstieg bei den Neuwagen geführt. Ob dies auf Dauer auch so bleibt, kann nicht vorausgesagt werden. Mehrkosten durch eine veränderte Fertigung wie schon beschrieben müssen auf eine andere Art und Weise irgendwie gedeckelt werden. Die weitere Zeit wird uns darüber Aufschluss geben.


Eines noch zum Schluss: Solange wie diese Krise noch anhalten mag, desto länger müssen wir uns auf die daraus resultierenden Lieferzeiten einstellen.

Gegenwärtig nimmt die Pandemie wieder an Fahrt auf. Die Chipfrage kann sich hierdurch noch weiter verstärken. In allen Bereichen wir nach Lösungen gesucht, doch bis diese dann auch praktisch Wirken werden, wird mit Sicherheit einige Zeit vergehen. Wie wärs mit einen Auto von Autoankauf Fix

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